Tipps um die Steuern zu senken

Wer mehr aus seiner Steuererklärung herausholen will, ist hier richtig. Im Folgenden sollen einige Tipps aufgezeigt werden mit denen man langfristig seine Steuerabgaben senkan kann. Dadurch spart man nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit.

Freiwillige Steuererklärung spät abgeben

Sofern man nicht dazu verpflichtet ist eine Steuererklärung abzugeben, wird es sich in den meisten Fällen trotzdem lohnen diese einzureichen. Man kann im Durchschnitt mit einer Rückerstattung von 1.051 Euro rechnen.

Was viele nicht wissen ist die Tatsache, dass man durch längeres Warten mit dem Einreichen seiner Steuererklrung mehr Geld zu seiner Steuerstattung bekommt. Man sollte die Erklärung max. bis kurz vor Ablauf der Vierjahresfrist einreichen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass man 15 Monate nach Ablauf des Steuerjahres vom Finanzamt für jeden weiteren Monat 0,5 % Zinsen auf die noch nicht ausgezahlte Steuerstattung bekommt. Insgesamt sind dies ganze 6 % auf ein gesamtes Jahr.

Allerdings sollte man darauf achten, dass bei einer Steuerrückforderung auch Zinsen anfallen. Diese muss man nach Ablauf von 15 Monaten an das Finanzamt zahlen.

Schnellere Umwege zum Arbeitsplatz fahren

Auch mit der Entfernungspauschale kann man Kosten für den Arbeitsweg als Werbungskosten absetzen. Dieser Weg muss der direkteste sein. Allerdings muss er nicht der kürzeste sein. Wenn es beispielsweise eine längere aber schnellere Strecke über die Autobahn gibt, kann man Steuern sparen. Die Voraussetzung ist aber, dass man diese Strecke auch regelmässig fährt. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle mit welchen Verkehrsmitteln man unterwegs ist. Die Möglichkeit eines kürzeren Umwegs gibt es in der Steuererklärung leider nicht. Im Zweifelsfall kann das Finanzamt die Angaben auch überprüfen.

Homeoffice und Pendlerpauschale

Zwar kann man für Arbeitstage im Homeoffice keine Entfernungspauschale geltend machen. Stattdessen kann man aber die Homeoffice-Pauschale nutzen. Man kann gemäss dem Treuhandbüro in Uster auch sein Arbeitszimmer steuerlich geltend machen.

Medikamente und Brille absetzen

Wenn man Krankheitskosten hat, die von der Krankenkasse nicht oder nur teilweise übernommen werden, kann man diese von der Steuer als aussergewöhnliche Belastung absetzen. Allerdings gibt es zwei Voraussetzungen:

- Die Heilbehandlung muss im Vorfeld von einem Arzt verordnet worden sein

- Die Summe der Kosten muss die zumutbare Eigenbelastung überschreiten