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In der Krise boomt das Online Shopping, doch welche Zahlungsarten bevorzugen die Schweizer?

Gepostet: 11.05.2020
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Wer im Internet bestellt, sollte auf sichere und faire Zahlungsoptionen achten. Doch welche Zahlweisen sind wirklich vorteilhaft für den Käufer?

Zahlungsmethoden im Überblick: So zahlen die Schweizer am liebsten

Im Momentan boomt das Online Shopping weltweit wie selten zuvor. Bedingt durch die COVID-19 Krise und die damit verbundenen Ladenschliessungen im Einzelhanden mussten die Menschen häufig auf Händler im Internet zurückgreifen.

Einerseits ist die Möglichkeit, Dinge im Netz zu bestellen, natürlich absolut praktisch und vor allem in der momentanen Situationen Mittel zum Zweck, doch es gehen auch einige Risiken mit dem Fernabsatz einher.

Gerade in Hinblick auf die Zahlungsmethoden beim Online Shopping gibt es große Unterschiede, die es im Sinne des Käuferschutzes zu beachten gilt: Rechnungskauf oder doch lieber Kreditkartenzahlung?

 

Gängige Zahlungsoptionen im Vergleich

Wenn Sie schon einmal Dinge im Internet bestellt haben, wissen Sie auch, dass ab Ende des Bestellvorgangs die Zahlung abzuwickeln ist. Grosse Händler bieten dabei meist eine Auswahl beliebter Zahlweisen an.

Doch gerade bei Neukunden oder bei Gastbestellungen gehen Versandhändler gerne auf Nummer Sicher und bieten bevorzugt die Methoden an, bei denen sie ihr Geld zügig und zuverlässig erhalten. Doch was von Vorteil für den Verkäufer ist, birgt durchaus Risiken für den Verkäufer.

 

Auf Rechnung bestellen als Neukunde: Risiko für den Händler

Vor allem bei neuen Kunden achten Online Händler darauf, einen Kauf auf Rechnung zu vermeiden, denn sie haben keinerlei Eindruck von der Zahlungsmoral oder der Liquidität des Käufers.

Gleichzeitig wird der Käuferschutz aber beschnitten, wenn der Kunde vor der Lieferung bereits zur Zahlung gebeten wird.

 

Kreditkarte, Sofortüberweisung & Co.

Aus den bereits genannten Gründen sind bei Schweizer Internet-Händlern die Zahlungsmittel Kreditkarte, Vorkasse und Sofortüberweisung äusserst beliebt.

Bei diesen Bezahlweisen tätigt der Kunde seine Zahlung direkt im Zuge des Bestellvorgangs. Der Verkäufer erhält die Bestätigung über die erfolgreiche Zahlung und kann die Ware sofort ohne jedes Risiko versenden.

Erhält der Käufer nun die Ware und entschließt sich dazu, diese nicht behalten zu wollen, kann der Vorgang kompliziert für ihn werden. Erst nachdem er eine Retoure veranlasst hat, diese beim Händler eingegangen ist und verbucht wurde, kann mit einer Rückerstattung der Zahlung gerechnet werden. Vor allem bei der Kreditkartenzahlung kann das bis zur nächsten turnusmässigen Abrechnung dauern. Während dieser Wartezeit hat der Kunde keinerlei Zugriff auf sein Geld. Es hängt sozusagen in der Luft – ein Problem, das man mit der Zahlungsart Rechnung sehr gut umgehen kann.

 

Zahlungsdienstleister als zwischengeschaltete Stelle

Immer häufiger findet man heutzutage Drittanbieter, welche die Abwicklung der Zahlung übernehmen. Im Rahmen dieser Zahlweisen sind meist beide Parteien geschützt. Anbieter wie PayPal oder Trustly dienen als Plattform für den sicheren Geldtransfer, doch auch sie bieten nicht nur Vorteile.

Um Zahlungen nicht auf Rechnung zu bezahlen, sondern schnell und unkompliziert über einen Dienstleister laufen zu lassen, muss man sich zunächst bei einem solchen Anbieter registrieren.

Dabei werden persönliche Angaben erforderlich, beispielsweise Name und Geburtsdatum, Ihre Bankverbindung und Kontaktdaten. Auch wenn diese Finanzdienstleister als sicher gelten, müssen Sie Ihre Daten so auf einer Seite hinterlegen, die Sie beim Bestellen auf Rechnung nicht einmal besucht hätten.

 

Auf Rechnung kaufen: deshalb ist es so beliebt

Der klare Sieger beim Online Shopping ist ganz klar der Kauf auf Rechnung. Dabei müssen Sie als Käufer nicht abwarten bis Ihr Geld beim Online Händler eingegangen ist, sondern können sich bald nach der Bestellung auf Ihre bestellte Ware freuen.

Diese können Sie nach der Lieferung in Ruhe auspacken, anprobieren oder testen. Was Sie nicht behalten möchten, können Sie so ohne Risiko zurückschicken. In diesem Fall wird Ihre Rechnung storniert, beziehungsweise über eine Gutschrift ausgeglichen und Sie können über Ihr Geld weiter frei verfügen.

Versandhändler gehen bei dieser Zahlungsoption meist ein hohes Risiko ein, denn es kann auch bei einem gesunden Mahnwesen Monate dauern bis eine ausstehende Rechnung endlich beglichen wird.

Als Käufer sollten Sie dennoch darauf achten, eine für Sie sichere Zahlungsweise, beispielsweise den Rechnungskauf, auszuwählen. Verlieren Sie dabei aber nicht Ihre Ausgaben aus dem Blick - bleiben Sie fair und begleichen Sie die Rechnung zeitnah.

So ermöglichen Sie es Verkäufern und zukünftigen Kunden, weiterhin die Bezahlmethode Kauf auf Rechnung nutzen zu können.

 

 

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