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Ein guter Arbeitgeber: Was ist den Mitarbeitern wichtig?

Gepostet: 28.07.2021
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Der Fachkräftemangel findet bereits seit vielen Jahren eine grosse Beachtung in der medialen Berichterstattung rund um den Arbeitsmarkt. Doch warum schaffen es dennoch viele Unternehmen, sich eine zufriedene und leistungsstarke Belegschaft aufzubauen? Könnte der Grund nicht auch in den unterschiedlichen Arbeitsbedingungen zu finden sein? Wie ein Arbeitgeber ein erfüllendes Umfeld für die Angestellten schafft und somit das Betriebsklima verbessert, wird im Folgenden geschildert.

 

Die Mitarbeiter gehen gerne zur Arbeit, wenn ...?

Die richtige Bezahlung wird meistens an erster Stelle genannt, wenn es um die Zufriedenheit der Beschäftigten geht. Doch das ist noch längst nicht alles, um als guter Arbeitgeber zu gelten. Viel wichtiger als ein paar hundert Euro mehr oder weniger im Monat ist vielen Angestellten ein positives Arbeitsumfeld. Wenn das Betriebsklima ins Wanken gerät, springen Arbeitnehmer häufig ab. Die Gründe hierbei können vielseitig sein. Schlechte Arbeitszeiten, Mobbing am Arbeitsplatz, unbefriedigende Tätigkeiten und so weiter. Doch woher weiss der Chef, wie es um den Gemütszustand der Mitarbeiter steht? Eine Mitarbeiterbefragung beispielsweise von Portalen wie Effectory.de kann hierbei für Klarheit sorgen. Im Dunkeln zu stochern hilft schliesslich niemanden weiter. Nur wer weiss, wo die Probleme im Betriebsklima vorherrschen, kann diese auch angehen und lösen. Bei einer anonymen Mitarbeiterbefragung brauchen die Angestellten keine Angst davor haben, Ärgernisse im Job offen anzusprechen.

Das Mitarbeiterengagement kann nur dann gesteigert werden, wenn in einem vertrauten Umfeld über Probleme gesprochen werden darf. Der Chef sollte Schwierigkeiten beim Betriebsklima auch definitiv ernst nehmen, wenn er seine Belegschaft langfristig an das Unternehmen binden möchte. Mit der kühlen Arroganz einer Führungskraft wird der Unternehmensleiter kein erfüllendes Arbeitsumfeld für seine Angestellten schaffen können. Nur wenn sich die Mitarbeiter in seiner Gegenwart wohlfühlen, werden sie ihn und ihren Arbeitsplatz wertschätzen.

Chefsache: Die richtige Balance zwischen Sympathie und Führungskraft

Auf der anderen Seite sollte der Boss der Firma auch nicht zu kumpelhaft mit seiner Belegschaft umgehen. Dann wird seine Autorität möglicherweise untergraben und die Angestellten nehmen seine Anweisungen nicht mehr ernst. Die Balance zwischen sympathischer Ansprechpartner und durchsetzungsfähige Führungskraft ist ein Drahtseilakt. Ein offenes Ohr für die Belegschaft zu haben ist unerlässlich. Doch in das Privatleben der Mitarbeiter muss der Chef nicht unbedingt integriert werden. Das ist für ein hohes Mitarbeiterengagement auch gar nicht vonnöten. Insbesondere die Zeit am Arbeitsplatz sollte bei der Belegschaft ein gutes Gefühl hinterlassen. Flexible Arbeitszeiten und ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen den Beschäftigten sind dafür ein gutes Grundgerüst. Selbstverständlich ist eine faire Vergütung für die Arbeitsleistung auch ein wichtiger Aspekt. Aber längst nicht mehr der entscheidende Faktor, um die Mitarbeiter langfristig bei der Firma halten zu können.

Gemeinsame Arbeitswege zusammen bestreiten, Teamwork-Events als Ausgleich zum monotonen Arbeitsalltag anbieten, in der Pause eine nette Plauderei halten - das alles sind ziemlich einfache Voraussetzungen für zufriedene Angestellte. Menschen sind jedoch sehr individuell und es gibt kein Geheimrezept dafür, dass sich jeder einzelne Mitarbeiter immer im Höchstmass wohlfühlen wird. Manchmal ist einfach der sprichwörtliche Wurm drin und Chef und Angestellter kommen mit ihren Vorstellungen für eine gute Arbeitsstelle nicht zusammen.

 

Fazit: Ein guter Arbeitgeber ist weder der beste Freund, noch eine gefühllose Instanz für die Angestellten

Es jedem einzelnen Beschäftigten im Unternehmen immer recht zu machen gleicht einer Herkulesaufgabe. Oftmals lohnen sich jedoch die Bemühungen des Arbeitgebers, wenn er sein Bestes gibt, um für ein angenehmes Betriebsklima und ein hohes Mitarbeiterengagement zu sorgen. Er muss nicht zum engsten persönlichen Vertrauten der Angestellten werden. Gleichzeitig sollte er sich den Problemen der Belegschaft öffnen und alles versuchen, um den Arbeitsplatz attraktiv und erfüllend zu gestalten. Dann steht dem Erfolg der Firma nicht mehr viel im Weg.


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