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Leitungswasser vs. Mineralwasser

Gepostet: 25.11.2021
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Bei der Entscheidung, welches Wasser zu Hause genutzt wird, spielen neben dem eigenen Geschmack auch der Umweltschutz, die Gesundheit und die Kosten eine Rolle.

In den letzten Jahrzehnten kauften immer mehr Menschen das erfrischende Getränk im Supermarkt. 900 Millionen Liter Mineralwasser konsumiert die Schweizer Bevölkerung jährlich – über ein Drittel stammt aus dem Ausland.

Sehr gute Leitungswasserqualität

Die Schweiz verfügt über einen sehr grossen Wasserreichtum, der für die Trinkwasserversorgung wie folgt genutzt wird:

  • jährlicher Niederschlag: zwei Prozent
  • Quellen: etwa 40 Prozent
  • Grundwasserströme: circa 40 Prozent
  • Oberflächengewässer (insbesondere Seen): ungefähr 20 Prozent

Der Mineraliengehalt von Mineral- und Leitungswasser ist in der Regel ähnlich. Darüber hinaus verfügt Letzteres im Schweizer Trinkwassernetz bezüglich Sicherheit und Reinheit über eine sehr hohe Qualität.

Aufgrund der meist guten bis sehr guten Rohwasserqualität benötigt ein Drittel des gewonnen Trinkwassers für die Einspeisung ins Versorgungsnetz keine Aufbereitung. Bei den weiteren zwei Dritteln erfolgt hälftig eine einstufige Desinfektionsbehandlung bzw. mehrstufige Aufbereitung.

Moderne Techniken und Produkte, darunter Lamellenklärer für die Sedimentation, tragen dazu bei, dass die Trinkwasseraufbereitung immer einfacher und effektiver wird. Beispielsweise die ENEXIO Water Technologies GmbH hat sich im Verlauf von über 40 Jahren einen bekannten Namen gemacht. Sie bietet innovative Komponenten sowie Lösungen für nachhaltige Verfahren im Bereich der Wasser- und Abwasserbehandlung zum Schutz der Umwelt.

Schweizer Hahnenwasser: kostengünstig und umweltfreundlich

Ein Studienergebnis der ESU-services hat ergeben, dass ungekühltes, stilles Mineralwasser unsere Umwelt bis zu 1.000 Mal mehr belastet als das kühle Nass aus dem Hahn. Selbst gegenüber regionalem Flaschenwasser hat es die Nase vorn: Leitungswasser ist immer noch rund 100 Mal umweltfreundlicher. Vor allem der weite Transport sorgt für einen enorm hohen Energieaufwand. Allein für ein Liter Mineralwasser aus dem Ausland, das in die Schweiz importiert wird, steht ein Erdölverbrauch von 3,1 Deziliter im Raum.

Gleichfalls sind die Kosten für Leitungswasser deutlich geringer:

  • Mineralwasser: zwischen 20 und 90 Rappen pro Liter
  • Leitungswasser: im Durchschnitt 0,2 Rappen pro Liter

Somit kann eine vierköpfige Familie durch das Trinken von Leitungswasser gegenüber dem Kauf von Flaschen jährlich zwischen 440 und 2.000 Franken einsparen. Ein weiterer Vorteil: Sie vermeiden das schwere Tragen von etwa 1.400 Mineralwasserflaschen im Jahr vom Einkaufsladen nach Hause.

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