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Das Neuste von Google

Gepostet: 07.08.2012
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Im zweiten Quartal 2012 übertraf Google einmal mehr wieder alles. In der Schweiz beteiligen sich die NZZ und das Olympische Museum in Lausanne an Google-Diensten. Zudem steckt Google mitten im Patentstreit mit Oracle. Ein weiteres abwechslungsreiches Quartal der weltweit grössten Suchmaschine.

Museen sind in fremden Städten beliebte Ausflugsziele. Dank Google können nun über 150 Museen aus 40 Ländern bequem vor dem Bildschirm zuhause besucht werden - und das erst noch kostenlos. Google Art Project heisst der Dienst von Google, der vor einem Jahr aufgeschaltet wurde. Nun beteiligt sich als erste Schweizer Institution das Olympische Museum in Lausanne. 100 Ausstellungsstücke können online bewundert werden.
Ebenfalls als erstes Schweizer Unternehmen beteiligt sich die NZZ am neuen Newsdienst Google Currents. Das App für iOS und Android ist im vergangenen Dezember in den USA lanciert worden. Nun ist es auch in der Schweiz verfügbar. Es verschafft Zugriff auf 1400 Publikationen, die laufend synchronisiert und automatisch von Google in die gewünschte Sprache übersetzt werden.

Erneut gesteigerter Gewinn und Umsatz
Es ist immer wieder das gleiche. Quartal für Quartal. Die Umsätze und Gewinne von Google steigen und steigen und es scheint kein Ende in Sicht. Im ersten Quartal 2012 erzielte der Internetriese einen Umsatz von weit über zehn Milliarden US-Dollar, fast ein Viertel mehr als im Vorjahr. Den Nettogewinn konnte Google gar um 60 Prozent auf fast drei Milliarden steigern. Den grössten Teil, fast die Hälfte des Gesamtumsatzes erwirtschaftet Google nach wie vor in den USA. Da ging der Umsatz allerdings leicht zurück. Mit 4,87 Milliarden US-Dollar ist er aber nach wie vor sehr gross.

Patentstreit mit Oracle geht in die entscheidende Phase
Etwas mehr Sorgen als die Quartalszahlen dürfte Google der Patentstreit mit Oracle bereiten. Konkret möchte Oracle mit internen Mails beweisen, dass Google wissentlich Java-Patente verletzt hat. Der Streit läuft mittlerweile bereits seit August 2010. Ursprünglich war von sieben Patentverletzungen die Rede, nun sind es noch zwei, wobei eine davon auch bestätigt ist. Ein anderes Patent ist noch strittig und sollte die US-Patentbehörde einen negativen Entscheid treffen, kann Oracle immer noch Einspruch erheben. Die Hartnäckigkeit, mit der sie diesen Prozess vorantreiben, lässt vermuten, dass sie das auch tun werden. Wir bleiben auf jedem Fall an diesem Prozess und allen anderen Neuigkeiten bei Google dran.

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