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Damit ich dich wieder besser hören kann!

Gepostet: 08.07.2021
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Zuerst die beruhigende Nachricht: Es ist ganz normal, dass die Hörfähigkeit und das Hörspektrum mit zunehmendem Alter abnehmen. Nicht in jedem Fall ist eine ärztliche Behandlung nötig. Sollten Sie allerdings von jetzt auf gleich um sehr vieles schlechter hören, oder an Ohrenschmerzen leiden, zögern Sie bitte nicht, einen HNO-Arzt aufzusuchen: Es könnte sich um einen Hörsturz handeln, der möglichst schnell behandelt werden sollte, um bleibende Schäden so gering wie möglich zu halten!

Woran erkenne ich Hörfehler frühzeitig und ab wann benötige ich Hörgeräte?

Es ist ratsam, auch schleichende Veränderungen des Hörvermögens mit einem Fachmann zu besprechen. Das eigene Hörspektrum ab und zu auszutesten gibt Aufschluss über die aktuellen Fähigkeiten. Dazu gibt es im Internet Hörtests, die jeder kostenlos und anonym vom Sofa aus - am besten mit Kopfhörern - selbst ausprobieren kann. Die Hertzangaben werden eingeblendet. Auf diese Weise kann jeder ganz bequem herausfinden, wie alt seine Ohren sind. Es ist ganz normal, wenn Sie mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren bei einer maximalen Hörhöhe von ungefähr 13000 Hertz angelangt sind, während eine Person unter 20 Jahren auch noch Frequenzen über 19000 Hertz wahrnehmen kann. Als Beispiel dient die Ultraschallabwehr von Mardern. Diese ist auf einen Bereich zwischen 13 500 und 17500 Hertz eingestellt ist: Manchen Menschen tun diese Piepser in den Ohren weh - und manche hören sie nicht einmal.

Wenn Sie immer häufiger Gesprächen nicht folgen können, wenn Sie ihren Gesprächspartnern immer ein bestimmtes Ohr zuwenden oder wenn sich Mitbewohner und sogar Nachbarn wiederholt wegen Ihres zu laut aufgedrehten Fernsehers beschweren, dann ist es wirklich an der Zeit, das Gehör mit technischen Hilfsmitteln zu unterstützen.

 

Individuelle Hörhilfen

Für viele stellt der Hörgeräte-Kauf eine große Hürde dar. Heutzutage können diese modernen Geräte aber bereits aus der Entfernung an Ihre Bedürfnisse angepasst werden! Nachdem Sie festgestellt haben, dass Sie schlechter hören, können Sie sogar von zu Hause aus einen Hörtest machen. Anschließend bekommen Sie vom Akustiker eine Empfehlung für Ihre Hörhilfe. Sie können sie dann im Internet auf Portalen wie Onlinehörgeräte komplett online bestellen und bezahlen - Ihr Hörgerät wird gebrauchsfertig geliefert. Besonders vorteilhaft sind die auf Entfernung nachjustierbaren Hörgeräte auch für Personen, für die es schwierig ist, einen oder mehrere Termine beim Hörgeräteakustiker wahrzunehmen.

 

"Oje, jetzt werde ich alt" !?

Nicht erst ältere Menschen sind davon betroffen, dass die Hörfähigkeit langsam abnimmt - das beginnt oft schon vor dem fünfzigsten Lebensjahr. Besonders die hohen Frequenzen werden von Kindern noch gehört, aber schon bald nach dem Kindesalter beginnt diese Fähigkeit - vorerst unbemerkt - nachzulassen. Warum betrifft diese natürliche Hörminderung aber gerade den Ultraschall- nahen Bereich? Die tiefen Frequenzen des Infraschalls sind davon bei altersbedingten Hörproblemen nicht betroffen. Dazu muss man wissen, dass der Schall in Wellenform an unserem Ohr ankommt. Diese Schallwellen treffen auf feine Haarzellen, die auf der Gehörschnecke zu finden sind. Wie der Name "Schnecke" schon sagt, gibt es hier Bereiche, die näher am Außenohr liegen - sowie Bereiche, die weiter im Ohr liegen. Über bestimmte Haarzellen werden die Sinnesreize einer bestimmten Tonhöhe ans Gehirn weitergeleitet. Die Haarzellen für die hohen Frequenzen liegen weiter außen, während die Haarzellen zur Wahrnehmung der tiefen Töne geschützt weiter innen liegen. Bis der Ton bei "seinen" Rezeptoren angekommen ist, wandert er an den anderen vorbei - daher werden die außenliegenden Sinneszellen der hohen Frequenzen weit mehr abgenutzt als die innenliegenden der tiefen Töne.

 

Was passiert, wenn ich kein Hörgerät trage?

Manche Menschen weigern sich vehement, eine Hörhilfe zu tragen. Wahrscheinlich ist ihnen nicht bewusst, dass sie ihre Situation dadurch ungünstig beeinflussen: Je weniger Reize an die Sinneshärchen und von diesen ans Gehirn weitergegeben werden können, desto weniger wird das Hörvermögen gefordert und gefördert. Der Hörsinn verkümmert. Für Menschen, die immer gut gehört haben, bringt eine starke Beeinträchtigung im Alter oftmals eine starke Vereinsamung mit sich. Gespräche werden gemieden, Radio und Fernsehen machen keine Freude mehr. Die Gefahr von Unfällen, beispielsweise im Straßenverkehr, steigt. Durch den sozialen Rückzug und die fehlenden Informationen für das Gehirn werden auch Erkrankungen wie die Alzheimer-Demenz stark begünstigt - ja, dann ist man wirklich zunehmend in Gefahr, vorzeitig zu altern!

 

Heute sind viele Hörhilfen sehr klein, beinahe unsichtbar und einfach zu bedienen. Die Bestellung und Anpassung ist einfach wie nie zuvor: Zögern Sie daher nicht, rechtzeitig Ihr Gehör zu unterstützen, damit Sie voller Lebensfreude am täglichen Leben teilnehmen können!

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