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Cannabis Rechtslage in der Schweiz

Gepostet: 22.09.2021
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Cannabis im klassischen Sinne ist in der Schweiz illegal. Einige Cannabiserzeugnisse in Form von CBD-Produkten sind allerdings mittlerweile in vielen Läden legal erhältlich. Es gibt noch Ausnahmen für den therapeutischen Einsatz.

Legaler Cannabis ist in der Schweiz in Form von CBD-Gras oder Tropfen erhältlich und sorgt für eine tiefe Entspannung im Alltag. Falls Sie neugierig auf diese Substanz geworden sind und diese endlich mal ausprobieren möchten, cbd öl kaufen in Schweiz kann man in vielen physischen Läden aber auch in online Shops wie Justbob, ein zuverlässiger Händler, der nur Produkte aus europäischem und ökologischem Anbau bietet.

Lesen Sie weiter, um mehr über diese Produkte zu erfahren und um zu verstehen, was die genaue Rechtslage in der Schweiz ist.

 

Wie sich die Rechtslage (zum Glück) verändert hat

In der klassischen Vorstellung kauft man Cannabis illegal auf den Straßen, versteckt man sich zu Hause oder an einer dunklen Ecke, um einen Joint zu rauchen, und dann navigiert der Kopf stundenlang in imaginären Welten. Menschen, die diese Produkte gekauft haben, galten in der Vergangenheit als Kriminelle oder als gefährlich.

Menschen, die Cannabis nie konsumiert haben, haben für viele Jahre dieses Geschäft misstrauisch angeguckt und Konsumenten als Menschen abgestempelt, die einfach auf der Suche nach dem Rausch sind.

Aber der Cannabiskonsum war schon immer sehr anders als der Konsum anderer Drogen und der Rausch ist nur einer von den vielen Effekten, die Cannabis hervorruft. Viele Verbraucher haben schon immer nur gekifft, um sich einfach entspannter zu fühlen. Auch Menschen, die unter generalisierten Schmerzen leiden, haben schon in der Vergangenheit Linderung durch Cannabis gefunden. Aufgrund der konservativen rechtlichen Lage hatten sie oft trotzdem einen schlechten Ruf.

Das Problem bei illegal verkauftem Cannabis ist, dass man seine zwei Hauptstoffe nicht voneinander trennen kann. Es ist eine bestimmte Substanz zwar THC, die für diesen Rausch verantwortlich ist, während CBD – ein anderes in der Pflanze enthaltenes Cannabinoid – nicht psychoaktiv ist und erwiesene entspannende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte hat.

Am Ende der 90er Jahre wurden diese Wirkungen auch wissenschaftlich nachgewiesen. Forscher wurden außerdem in der Lage, CBD zu isolieren. Seitdem konnte Cannabis eine progressiv entspanntere Rechtslage genießen.

Mittlerweile erlauben fast all die Länder in Europa den Verkauf und den Konsum von CBD-Produkten. Es handelt sich dabei um Cannabiserzeugnisse, die weniger als 1% THC-Gehalt aufweisen.

 

Welche Produkte sind in der Schweiz erlaubt

Damit Cannabisprodukte legal verkauft werden dürfen, müssen bestimmte Vorschriften erfüllt werden. Eine davon ist, dass der maximale THC-Gehalt nicht überstiegen wird. Der maximale THC-Wert kann vom Land zu Land variieren, dieser liegt in der Schweiz bei 1%. Zum Vergleich liegt in Deutschland dieser Wert bei 0,2% und in Österreich bei 0,3%. Somit ist das Leben für Produzenten ein bisschen einfacher hierzulande.

CBD als Cannabinoid ist vom Betäubungsmittelgesetz befreit, da er keine nachgewiesene psychotische Wirkung erzeugt. Jedes Produkt muss allerdings den Voraussetzungen erfüllen, die für die zugewiesene Kategorie vorgesehen sind. CBD-Produkte dürfen in der Schweiz folgenden Kategorien gehören: Lebensmitteln, Medizin, Kosmetik, Gebrauchsgegenständen (zum Beispiel als Flüssigkeit für e-Zigaretten), Chemikalien und Tabakersatzstoffen.

In der Kosmetikbranche ist CBD eine besonders beliebte Zutat, da sie dank seiner entzündungshemmenden Wirkung sehr gut gegen Hautprobleme wie Akne und Dermatitis sein kann.

Für den Freizeitkonsum ist CBD besonders in Form von Gras und Ölen beliebt. Das erste kann man einfach wie einen Joint rauchen, das Zweite entweder pur und mit warmen und kalten Getränken vermischen. Je nach Expertise und Bedürfnisse kann man Produkte mit verschiedenen CBD Konzentrationen finden, die dann eine mehr oder weniger starke Wirkung haben.

Darf man in der Schweiz Cannabis anbauen?

Obwohl die Schweiz relativ liberal im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist, bedeutet das nicht, dass das Gebiet unreguliert ist.

Es ist legal, Cannabis zu Hause anzubauen solange die maximale THC Grenzwert von 1% eingehalten wird. Aus diesem Grund sind nur bestimmte Sorten erlaubt (die keine psychoaktive Wirkung haben). Oft werden diese Sorten in den Medien als Cannabis light bezeichnet.

Für die Vermarkung sind außerdem viele Regulierungen zu beachten. Diese sind unterschiedlich je nach Produktkategorie aber auf jeden Fall streng zu beachten, wenn man nicht in Schwierigkeiten geraten will. Mehr dazu: https://www.hanf-magazin.com/recht/rechtslage-schweiz/

 

Medizinischer Cannabis

Der Begriff Cannabis light darf nicht mit dem Begriff medizinischen Cannabis verwechselt werden. Dabei handelt es sich um ganz andere Produkte.

Die Verwendung von Cannabis für therapeutische Zwecke ist ein ganz neues und vielversprechendes Gebiet. Es wurden einige Studien für den Einsatz bei chronischen und sehr schweren Krankheiten durchgeführt, die bisher sehr positive Ergebnisse gezeigt haben. Einige Medikamente auf Cannabisbasis wurden mittlerweile weltweit genehmigt und werden unter anderem für palliative Behandlungen eingesetzt.

In der Schweiz wurde bisher nur ein derartiges Produkt zugelassen.

Für medizinische Zwecke ist in der Schweiz auch der Konsum vom Cannabis erlaubt, der die Grenze von 1% übersteigt. Dafür benötigt man allerdings ein Rezept von einem behandelnden Arzt und dieses wird nur bei bestimmten Krankheitsbildern wie Epilepsie, starkem Tremor, Krebs, Spastik, Übelkeit und chronischen Schmerzen erlaubt.

Es ist nicht einfach eine Erlaubnis für medizinischen Cannabis zu bekommen. Das könnte sich jedoch in der nahen Zukunft ändern.


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