Vielseitigkeit in Käseform: Mozzarella ist ein Käse mit Geschichte

Wohl keine andere Zeit des Jahres ist so stark kulinarisch geprägt wie die Zeit um und nach Weihnachten. Während der Feiertage, zwischen den Jahren und zu Beginn des neuen Jahres ist Familienzeit. Aber auch schon im Advent werden Verwandte und Freunde eingeladen, gibt es Tausend Gründe für gemeinsame Mahlzeiten. Ein Plädoyer für den Mozzarella.

Die besten Rezepte und Verwendungsmöglichkeiten von Mozzarella

Vielseitigkeit in Käseform: Mozzarella ist ein Käse mit Geschichte

Wohl keine andere Zeit des Jahres ist so stark kulinarisch geprägt wie die Zeit um und nach Weihnachten. Während der Feiertage, zwischen den Jahren und zu Beginn des neuen Jahres ist Familienzeit. Aber auch schon im Advent werden Verwandte und Freunde eingeladen, gibt es Tausend Gründe für gemeinsame Mahlzeiten. Ein Plädoyer für den Mozzarella.

Mozzarella ist besonders mild im Geschmack

Einer, der besonders vielseitig einsetzbar und sehr mild ist, ist der Mozzarella. Es gibt verschiedene Varianten des im Original aus Italien stammenden in Lake gereiften Käses. Von besonders exquisiten Sorten aus Büffelmilch über dekorative Mini-Mozzarella Bällchen bis hin zur in Steifen auseinanderfleddernden Variante, die Kinder mögen, ist alles erhältlich.

Der kleine Weichkäse aus Italien

Der Name Mozzarella ist Italienisch und besteht aus mozza (Frischkäse) oder mozzare (trennen) und der Verkleinerungsform -lla. Es handelt sich also um ein Wortspiel, das sich einerseits auf die Art des Produkts (kleine Frischkäsestücke) und andererseits auf die Erscheinungsform: Mozzarella fällt in feinen Strängen und Schichten auseinander, wenn man ihn vorsichtig aufdrückt.

Technisch gesehen ist Mozzarella ein Filata-Käse. Er wird aus einer Bruchmasse hergestellt, die man säuert, abbrüht und zu langen Fäden auszieht. Der Käsebruch wird bei der Herstellung eine Weile stehengelassen. Anschließend wird er aus der Molke gehoben und mit heißem Wasser bei etwa 80° C überbrüht. Die hieße Masse wird gerührt, geknetet und gezogen, bis ein weicher und formbarer Teig entsteht. Davon werden kleine Stücke abgenommen, die als Kugel geformt im kalten Wasserbad abkühlen dürfen und dann in einer Salzlake oder in Molke eingelegt verkauft wird.

Meist aus Kuhmilch gefertigt

Büffelmozzarella ist natürlich eine ganz besondere Angelegenheit. Gefertigt wird der Käse aus Büffelmilch. Die meisten Mozzarellasorten im Handel sind jedoch aus einer Mischung von Büffelmilch und der Milch des Hausrinds hergestellt, oder ausschließlich aus Kuhmilch. Das ist kein Qualitätsmerkmal, sondern lediglich eine andere Herstellungsart. Die Inhaltsstoffe des Käses müssen angegeben sein, so dass der Verbraucher auch immer weiß, welche Art von Mozzarella er vor sich hat.

In Deutschland sind alle verschiedenen Arten von Mozzarella erhältlich. Oft wird der Käse aus Büffelmilch mit dem Zusatz di Buffala oder di Latte di Bufala gekennzeichnet. So auch beim Hersteller Galbani, der nicht nur unterschiedliche Sorten, sondern auch noch unterschiedliche Konsistenzen und Packungsgrößen vertreibt.

Vielseitig einsetzbar

Hochwertiger Mozzarella hat eine angenehme Konsistenz und ist sehr mild. Der Käse kann kalt genossen werden und entfaltet ein milchiges, mildes und nur leicht käsiges Aroma. Daher kann er insbesondere zu weniger stark schmeckenden Speisen gereicht werden und übertönt den Geschmack anderer Lebensmittel nicht. Aber Mozzarella lässt sich auch gut erhitzen udn kann zum Überbacken, Füllen, Braten und andere Zubereitungsarten genutzt werden.

Alles Käse oder was?

Irgendwie schon. Denn Mozzarella liegt absolut im Trend. Er wird kalt zu Antipasti gereicht, kann in Schinken oder mit Gemüse serviert werden, ist Bestandteil des berühmten Caprese. Auf der Pizza, in verschiedenen Nudelgerichten und mit Fisch, Fleisch und Gemüse aus dem Backofen ist Mozzarella genauso beliebt wie als Füllung für japanische Yaki-Onigiri oder in chinesischen Reis-Gemüsepfannen. Der Käse ist einfach vielseitig!