Sommer in den Bergen: Worauf Sie achten sollten

Viele lieben sie als Wintersportwelt, doch auch im Sommer ist die Schweiz mit ihren imposanten Felsmassiven, tiefen Schluchten, malerischen Seen, tosenden Wasserfällen und 65.000 Kilometern markierten Wanderwegen ein echtes Paradies.

Viele lieben sie als Wintersportwelt, doch auch im Sommer ist die Schweiz mit ihren imposanten Felsmassiven, tiefen Schluchten, malerischen Seen, tosenden Wasserfällen und 65.000 Kilometern markierten Wanderwegen ein echtes Paradies.

Um in den Bergen nicht in Gefahr zu geraten, gilt es drei Grundregeln zu befolgen. Neben der richtigen Ausrüstung zu den jeweiligen Wetterbedingungen ist Planung das A und O für entspannte Sommertage. Obwohl das Tageslicht in den Sommermonaten vergleichsweise lange erhalten bleibt, planen Sie Ihre Routen lieber so, dass Sie spätestens in der Dämmerung wieder an Ihrer Unterkunft ankommen. Notfallnummern haben Sie idealerweise immer mit dabei, um im Fall aller Fälle möglichst gut vorbereitet zu sein. Anders als im Winter treffen Sie im Sommer vielerorts blühende Pflanzen an, die Sie aus Respekt vor der Natur lieber nicht berühren. Alles in allem sind an Sommertagen in den Schweizer Bergen folgende Grundregeln beachtenswert.

1. Beim Planen das Wetter berücksichtigen

Ob alleine oder mit der Familie: Wanderungen gehören gut geplant, denn sowohl die eigene Kondition als auch Bedingungen wie das Wetter müssen bei der Routenwahl berücksichtigt werden. Unwetter ziehen in den Bergen schneller auf als im Tal und sind in den Höhenlagen umso gefährlicher. Daher bietet sich vorab die Zuhilfenahme spezieller Bergwetterkarten an. Bei Unwetterwarnungen bleiben Sie besser von vorneherein im sicheren Tal und auch an Schönwettertagen behalten Sie die Wetterlage am besten im Auge, um in den Bergen nicht von unvorhergesehenen Umschwüngen überrascht zu werden.

2. Richtig ausgerüstet für den Sommer

Ob Sie in St. Moritz wandern oder in Luzern: Die richtige Ausrüstung für einen Sommertag in den Schweizer Bergen umfasst neben Sonnenschutz für die Augen, die Haut und den Kopf insbesondere passendes Schuhwerk sowie ein geladenes Handy und etwa 2 Liter stilles Wasser. In Höhenlagen nimmt die UV-Belastung zu. Der jeweilige Index sollte bei der Sonnencreme- und Brillenwahl Berücksichtigung finden. Im Hinblick auf die Schuhe kommt es auf Trittsicherheit in allen Wetterlagen an, so beispielsweise dank den rutschfesten Profilsohlen wasserfester Wanderschuhe. Abhängig von der geplanten Tour ist übrigens auch Kartenwerk sinnvolles Gepäck, das schont den Handy-Akku.

3. Respekt vor der Natur

Die Schweizer Berge sind ein Naturparadies der Extraklasse und verführen Abenteurer speziell an sonnigen Sommertagen schnell zu spontanen Abstechern in die unberührte Wildnis. Trotzdem sind Schutzgebiete unbedingt als solche zu respektieren und auch ausserhalb geschützter Zonen hinterlassen Sie idealerweise so wenige Spuren wie möglich. Pflanzen werden nicht abgerissen, Tiere nicht aufgeschreckt und natürliche Umgebungen respektvoll behandelt. Letzteres beinhaltet auch den vorsichtigen Umgang mit unbefestigten Wegen. Im Idealfall verlassen Sie angelegte Pfade nur in Begleitung erfahrener Bergsteiger, um Abstürze sowie Orientierungslosigkeit zu vermeiden und unberührte Zonen als solche zu bewahren.