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Umzüge mit Anhängern: Darauf müssen Sie achten

Gepostet: 04.07.2018
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Wer kennt das nicht - vor einem Umzug ist immer allerhand zu tun. Das Wichtigste dabei: die Auswahl eines geeigneten Transportmittels. Möchten Sie keine Umzugsfirma beauftragen, ist der Umzug mit dem Anhänger eine gute Alternative. Damit das nicht schiefgeht, zeigen wir Ihnen, worauf Sie dabei achten müssen.

Wer kennt das nicht – vor einem Umzug ist immer allerhand zu tun. Das Wichtigste dabei: die Auswahl eines geeigneten Transportmittels. Möchten Sie keine Umzugsfirma beauftragen, ist der Umzug mit dem Anhänger eine gute Alternative. Damit das nicht schiefgeht, zeigen wir Ihnen, worauf Sie dabei achten müssen.

Ist ein Umzug in eine neue Wohnung geplant, womöglich auch noch in eine andere Stadt, kann man ziemlich schnell in Hektik verfallen. Vieles muss geregelt werden und das meistens innerhalb ziemlich kurzer Zeit. Eine rechtzeitige und ausführliche Planung ist hier sinnvoll. Dazu gehört es, sich über die zulässigen Transportmöglichkeiten von Möbeln und persönlichen Gegenständen zu informieren. Wer es wie die Schweden machen möchte, verreist ganz klassisch mit einem Autoanhänger. Dort verfügen die meisten Autos über eine Anhängerkupplung. Dank dieser erspart man es sich, einen großen Van für den Umzug zu nutzen.

Wann macht ein Anhänger Sinn?

Je nachdem, wie viele Möbel und anderen Gegenstände Sie transportieren möchten, bieten sich verschiedene Transportmöglichkeiten an. Ein Anhänger ist die richtige Wahl, wenn das Umzugsgut zu sperrig für das Auto ist, jedoch nicht so umfangreich, dass es sich lohnt, einen Transporter zu mieten. Hierfür reicht es vollkommen, einen Führerschein der Klasse B zu besitzen. Mit diesem können Pkws bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gefahren werden. Außerdem dürfen Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 750 kg gefahren werden. Sie müssen aber darauf achten, dass das Gesamtgewicht von Pkw und Anhänger die zugelassenen 3,5 Tonnen nicht überschreitet. Da ein normales Auto heutzutage jedoch ca. 1,4 Tonnen wiegt, bleibt noch genügend Spielraum, um den Anhänger zu beladen.

Sie möchten ein Gespann mit einem Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen bewegen? Dann brauchen Sie einen Führerschein der Klasse BE oder B96. Übrigens sollten Sie es auf keinen Fall riskieren, ein überladenes Gespann zu fahren. Werden Sie erwischt, können Sie Ihren Führerschein verlieren. Bei einem Unfall hingegen fällt Ihnen die gesamte Schuld zu und Sie haben die gesamten entstandenen Kosten selbst zu tragen.

Was muss bei der Auswahl des Anhängers berücksichtigt werden?

Für den Umzug mit den Anhänger ist es vollkommen ausreichend, wenn der Pkw eine Anhängerkupplung besitzt. Ist das nicht der Fall, macht es Sinn, über den Kauf einer Anhängerkupplung nachzudenken. Diese kann nämlich nicht nur beim Umzug helfen, sondern etwa auch beim Transport von Motorrädern, Fahrrädern und Ähnlichem.

Es gibt viele Firmen, die Anhänger für Umzüge anbieten. Dort finden Sie eine große Auswahl bei Art und Größe. Als Entscheidungshilfe sollten Sie wissen, dass ein Anhänger mit bis zu 750 kg Gesamtgewicht etwa 500 kg Nutzlast transportieren kann; Anhänger mit 1.000 kg Gesamtgewicht können ca. 600 kg Nutzlast befördern. Das Tolle ist, dass es Anhänger in allen möglichen Größen und Ausführungen gibt – offen, mit Plane und als geschlossenen Kasten. Wichtig ist, dass Sie immer die Mietpreise miteinander vergleichen. Hier kann es große Unterschiede geben. In der Regel sind die montags bis freitags geltenden Tagestarife  mit 15 bis 25 Euro günstiger als die Wochenendtarife, die bei etwa 25 bis 50 Euro liegen.

Wenn Sie etwas Bestimmtes transportieren möchten, sollten Sie gezielt nach Spezial-Anhängern fragen. Es gibt zum Beispiel spezielle Motorradanhänger, mit denen Sie Ihr zweirädriges Gefährt sicher zu Ihrer neuen Wohnung transportieren können.

Wie gelingt der sichere Transport?

Bei einem Umzug über eine weite Strecke ist es empfehlenswert, eine Anhängerplane zu nutzen. Diese hilft dabei, das Transportgut sicher in das neue Zuhause zu transportieren. Anhängerplanen schützen Möbel und andere Gegenstände vor dem Wegrutschen und Lösen. Kartons und Möbel werden so außerdem vor Regen geschützt.

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