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Schweizer Aktienindex im Höhenrausch

Gepostet: 05.03.2018
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Der globale Wirtschaftsmotor läuft rund 2017 ist die Weltwirtschaft um schätzungsweise 3,7 Prozent gewachsen. Damit floriert auch der internationale Handel, sodass Unternehmen ihre Produktion und Gewinne ausweiten konnten.

Der globale Wirtschaftsmotor läuft rund – 2017 ist die Weltwirtschaft um schätzungsweise 3,7 Prozent gewachsen. Damit floriert auch der internationale Handel, sodass Unternehmen ihre Produktion und Gewinne ausweiten konnten. Die gute Konjunktur wirkt sich damit auch positiv auf die weltweiten Aktienkurse aus. Denn alle wichtigen Leitindizes konnten in den zurückliegenden Wochen und Monaten neue Höchststände vermelden.

Auch dem Schweizer Aktienindex SMI (Swiss Market Index) gelang dieses Kunststück – über zehn Jahre nach dem letzten Allzeithoch von vor der Finanzkrise. Am 5. Januar dieses Jahres wurde die neue Höchstmarke bei 9.557,06 Punkten gesetzt. Seit dem Tiefpunkt Anfang 2009 konnte sich der Wert des Schweizer Aktienmarktes damit wieder annähernd verdoppeln. Anleger, die schon seit 1990 dabei waren, konnten ihren Einsatz sogar mehr als verfünffachen. Der Aktienmarkt bot also trotz herber Rückschläge eine attraktive Rendite. Dennoch lag die Aktienquote 2015 bei gerade einmal 8,5 Prozent der Haushalte – 6,5 Prozentpunkte unter dem Niveau von 2000. Offensichtlich haben die beiden grossen Krisen der Vergangenheit bei vielen Anlegern zu tiefe Wunden hinterlassen.

Angaben in Prozent, 2009=100

Langfristig bietet der Schweizer Aktienmarkt aber immer noch gute Chancen, denn nach wie vor erholt sich die Eurozone gut von der schweren Staatsschuldenkrise, sodass auch Schweizer Unternehmen von hohen Absätzen profitieren dürften. Es muss aber auch bemerkt werden, dass der SMI beispielsweise im Vergleich zum DAX noch deutlich Aufholpotenzial hat. Denn dieser legte seit 2009 auf mehr als das Dreifache seines damaligen Wertes zu.

Aktuell haben die Aktienmärkte zwar wieder abgegeben und die Hochstimmung in der Wirtschaft senkt sich ebenfalls leicht, doch die Aussichten bleiben zunächst gut. Doch der Aufwärtstrend der letzten Jahre wird sich vermutlich nicht mehr lange fortsetzen. Kurzfristig können sich für Trader aber trotzdem Chancen ergeben. Einerseits können wichtige Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten Handelsmöglichkeiten eröffnen. Oder man nutzt Werkzeuge der technischen Analyse, um Kursverläufe abschätzen zu können. Hierfür eignen sich beispielsweise Tools wie der Meta Trader 4. Doch egal, ob man langfristig oder kurzfristig orientiert handelt, das Risiko sollte man stets im Blick haben.

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