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Kleinunternehmer: Regalsysteme und Transportmittel essenziell fürs Warenlager

Gepostet: 13.08.2018
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Wenn Kleinunternehmen ein Lager aufbauen, stehen sie vor vielen zentralen Entscheidungen. Schliesslich ist das Lager ein wichtiger Faktor im betrieblichen Prozess. Da Regale meistens sehr hoch gestapelt werden und viel Gewicht tragen müssen, ist es wichtig, passende Träger zu verwenden. Aber auch der Transport stellt Unternehmer vor Herausforderungen.

Die meisten Lager bringen auf kleinster Fläche möglichst viel Ware unter. Regale sind ein hervorragendes System, um dies zu ermöglichen. Doch genau hier liegt die Herausforderung: Regale werden meistens sehr hoch gestapelt und müssen viel Gewicht aushalten. Um das zu gewährleisten, sollten sie standhaft und robust sein. Der korrekte Aufbau eines Regalsystems ist eine Grundvoraussetzung dafür. Doch auf was sollte man vor der Anschaffung eines Regalsystems achten?

Wichtig ist, dass Sie vor dem Kauf folgende Fragen beantworten können:

  • Welche Waren werden gelagert und welche Abmessung haben sie?
  • Welche Güter benötigen den meisten Platz?
  • Welches Gesamtgewicht haben die Waren im Regal?
  • Wie und mit welchen Hilfsmitteln werden Waren in und aus den Regalen befördert?
  • Wie soll der Transport innerhalb des Lagers ablaufen?
  • Wie kann der vorhandene Raum optimal genutzt werden?
  • Wie hoch ist die Tragfähigkeit des Bodens im Lagerraum?

Den meisten Unternehmen genügen Standard-Regalsysteme. Dazu zählen Paletten-, Schwerlast- und Kragarmregale.

Palettenregale sind sehr beliebt, denn sie haben einen entscheidenden Vorteil: Waren können direkt bei Anlieferung palettiert und einsortiert werden. Zur Auslieferung sind keinerlei Zwischenschritte nötig. Da sie sich leicht in Teilen abbauen oder erweitern lassen, ermöglichen sie eine effektive und gleichzeitig flexible Lagerung. Palettenregale benötigen keine Fachböden, da die Paletten auf Traversen aufgelegt werden. Neben handelsüblichen Paletten lassen sich auch Gitterboxen und Kleinladungsträger (sogenannte Eurokisten) deponieren. Damit das Lagersystem sicher und funktionsfähig ist, sind die Einhaltung der Maximallast und der korrekte Aufbau Grundvoraussetzung.

Schwerlastregale zeichnen sich durch ihre hohe Belastbarkeit aus. Sie eignen sich deshalb aber nicht nur für die Lagerung von schweren Waren. Auch eine grosse Anzahl leichterer Artikel wiegt in der Summe sehr viel, weshalb ein Schwerlastregal nötig sein könnte, wenn viele Güter einsortiert werden. Bevor Sie Schwerlastregale kaufen, sollten Sie allerdings die Tragfähigkeit des Bodens prüfen. Die Punktlast der Regalstützen kann mitunter mehrere Tonnen betragen. Einmal aufgebaut bieten Schwerlastregale ein stabiles System. Zuverlässige Varianten bestehen aus kunststoffbeschichtetem oder verzinktem Stahl.

Kragarmregale eignen sich für die Langgutlagerung, etwa von Rohren und Holzlatten, aber auch Paletten. Die Regale sind für leichte oder mittelschwere Lasten bestimmt und in zwei Ausführungen üblich: einseitig und zweiseitig. Einseitige Kragarmregale sind sehr platzeffizient, zweiseitige Regale können von beiden Seiten benutzt werden. 

Transportmittel müssen zum Lagersystem passen

Waren sicher und wirtschaftlich ein- und auszulagern erfordert den Einsatz moderner Transportmittel. Sorgsam ausgesucht, ermöglichen sie einen effizienten Warenfluss und ein sicheres, gesundheitserhaltendes Arbeiten. Damit Lagerarbeiter effizienter und gesünder heben, transportieren und sortieren können, gibt es mittlerweile viele clevere Hilfsmittel. Welche Transportmittel benötigen Sie?

Folgende Fragen sollten Sie vor dem Kauf beantworten können:

  • Welche Regale habe ich und welches Transportmittel passt dazu? (Hierbei sind beispielsweise Wendigkeit und Geräteabmessung relevant)
  • Welche Art von Waren werden transportiert und welche besonderen Transportanforderungen haben diese?
  • Brauchen die Mitarbeiter eine spezielle Schulung für die Transportmittel? (Schulungskosten bedenken)
  • Für Lager im Innenbereich: Sind die Transportmittel für den Gebrauch im Inneren zugelassen?
  • Welche Vor- und Nachteile bringt die jeweilige Antriebsart mit sich? (Faktoren wie Betriebskosten oder Tank- und Ladestation sind relevant)

Gabelstapler sind eine sehr verbreitete Form, die je nach Lagerort (ob Innen- oder Aussenbereich) sogar motorisiert sind. Handhubwagen und Stapler, wie sie vom Marktführer Jungheinrich  angeboten werden, sind eine Variante dieses vielseitigen Einsatzmittels. Sie eignen sich zum Beispiel für die Palettenlagerung und erlauben es, grosse Hubhöhen zu überwinden, ohne dass der Benutzer Kraft aufwenden müsste. Da sie keine Schadstoffe abgeben, sind sie für Innenräume zugelassen. Schmalgangstapler eignen sich für die Benutzung in besonders engen Regalgängen, wenn der Lagerraum optimal ausgenutzt wird. Müssen Waren über weite Wege befördert werden, sind Frontmaststapler mit Elektroantrieb (für den Aussenbereich auch mit Diesel- oder Gasantrieb) die beste Wahl.

Karren, Tisch- und Magazinwagen eignen sich zum Transport, wenn die Lagerhalle sehr klein und die Waren leicht sind. Sperrige Güter können mit einem Plattformwagen transportiert werden. Allgemein sollten Sie bei der Einrichtung und Ausstattung des Lagers gesundheitsschonenden Arbeitsmitteln den Vorzug geben - auch wenn diese in der Anschaffung teurer sind.

Bildrechte: Flickr Untitled Marcin Wichary CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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