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Herbst: Saison für Einbrecher?

Gepostet: 12.09.2017
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Die Abende werden länger, die Tage kürzer. Der Herbst ist eine Zeit des Wohlfühlens, die gern zuhause verbracht wird, während andere bei den ersten Zeichen des nahenden Herbstes ihre Koffer packen und in den Süden fliehen. Eine gefährliche Zeit, denn durch die länger anhaltende Dunkelheit sind Einbrecher ungestörter. Tatsächlich warnt die Polizei, zwischen Oktober und März besonders aufmerksam zu sein. Vertrauenswürdige Nachbarn, die nach dem Rechten sehen oder Zeitschaltuhren, die Anwesenheit vorspiegeln, sind sinnvoll. Häuser und Firmen, die nicht rund um die Uhr besetzt sind, sprechen Einladungen aus, welcher Einbrecher nur selten widerstehen. Der Eintritt über die Garage, Keller oder leicht erreichbare Fenster ist geradezu magisch für Langfinger.

Die Abende werden länger, die Tage kürzer. Der Herbst ist eine Zeit des Wohlfühlens, die gern zuhause verbracht wird, während andere bei den ersten Zeichen des nahenden Herbstes ihre Koffer packen und in den Süden fliehen. Eine gefährliche Zeit, denn durch die länger anhaltende Dunkelheit sind Einbrecher ungestörter. Tatsächlich warnt die Polizei, zwischen Oktober und März besonders aufmerksam zu sein. Vertrauenswürdige Nachbarn, die nach dem Rechten sehen oder Zeitschaltuhren, die Anwesenheit vorspiegeln, sind sinnvoll. Häuser und Firmen, die nicht rund um die Uhr besetzt sind, sprechen Einladungen aus, welcher Einbrecher nur selten widerstehen. Der Eintritt über die Garage, Keller oder leicht erreichbare Fenster ist geradezu magisch für Langfinger.

Die Dunkelheit verhindert das Erkennen etwaiger Einbrecher und erleichtert die Flucht. Länger unbeleuchtete Objekte laufen Gefahr, aufgebrochen zu werden. In den meisten Fällen bleiben solche Verbrechen unaufgeklärt, zum Leid der Menschen, die mit den Folgen weiterleben müssen. Diebstahlsopfer leiden unter dem Verlust unersetzbarer Erinnerungsstücke. Der Verlust von Wertgegenständen, Geld oder persönlichen Dingen schmerzt. Der finanzielle Wert ist ein anderer als der persönliche Wert, wenn die Uhr ein Erbstück der Eltern oder Grosseltern ist.

Vor allem ist die Tatsache, dass fremde Personen in das eigene Reich eingedrungen sind, schwer zu verarbeiten. Man fühlt sich nicht sicher, ist ungern allein, wenn es dunkel wird. Oftmals gibt es Probleme mit der Versicherung, die das Erlebte noch traumatischer machen. Mit den nachfolgenden Tipps werden es Einbrecher noch schwerer haben.


Tipps, um Einbrüche zu verhindern bzw. zu erschweren

Besonders gefährlich sind Fenster, die leicht erreichbar sind. Es braucht daher Massnahmen, die Verbrechern Zeit kosten: Gelingt es nicht binnen Sekunden einzudringen, steigen die Chancen, dass der Dieb von einem Einbruch absieht und ein neues Objekt seiner Begierde sucht. Weniger als die Hälfte der Einbruchsdelikte wird vollendet. Langfinger müssen einige Hürden bekommen, um erfolgreich in die Flucht geschlagen zu werden:

  • Eingangstüren schützen
  • Fenster sichern
  • Garage abschliessen
  • Grundstück überwachen
  • Wertsachen vor Zugriff schützen
  • Fahrzeuge absperren


Eingangstüre ist nicht Fort Knox

Aussentüren sind mit körperlicher Gewalt leichter zu öffnen als gedacht, selbst ohne Einbruchswerkzeug. Daher lohnt es sich, die Eingangstür sorgfältig abzuschliessen – am besten, doppelt. Bei kurzen Wegen oder einer Fahrt zum Supermarkt sollte die Tür stets versperrt werden. Trotz Vertrauen sollte man niemandem den Schlüssel für die Wohnung oder das Haus an einem vereinbarten Ort verstecken.

Egal wo, Einbrecher wissen ganz genau, wo sie suchen müssen. Bei einem Verlust des Schlüssels sollte das Schloss sofort getauscht werden. Bei Türen mit Sichtfenster ist es ratsam, niemals den Schlüssel von innen stecken zu lassen. Last but not least: Niemals ohne Blickkontrolle die Tür öffnen. Der Hausverstand rät, Fremde auf ihr Ansinnen bei geschlossener Tür zu befragen oder notfalls über den Türspion oder eine Türspaltkette.


Fenster: Niemals offen lassen, wenn niemand daheim ist

Gekippte Fenster sind für Verbrecher kein Problem. Daher empfiehlt die Polizei bei Verlassen von Haus oder Wohnung alle Fenster sowie die Terrassen- oder Balkontüren zu schliessen. Rollläden abends zu schliessen, hält Einbrecher oftmals ab. Durch die geschlossenen Rollläden kann der Langfinger nicht abschätzen, ob jemand daheim ist. Geschlossene Rollläden tagsüber sind allerdings eine Verlockung, denn sie signalisieren „Niemand daheim!“.


Garage: Die perfekte Verbindung zum Haus

 Die Garage ist für Verbrecher ideal, um so ins Haus einzudringen oder die Garage leerzuräumen. Das sorgfältige Verschliessen der Garage ist ebenso ratsam wie der Verzicht auf Lagerung von wertvollem Werkzeug oder ähnlichen Dingen. Qualitativ hochwertige Garagentore erhöhen das Sicherheitsgefühl für private und betriebliche Garagen. Die Auswahl an Rolltoren, Sektionaltoren oder Schwingtoren ist gross. Normstahl informiert ausserdem darüber, dass abgedeckte Laufschienen, Laufrollen und Zugfederkästen extra Schutz bieten, so dass neben den persönlich wichtigen Aspekten auch auf solche Faktoren geachtet wird.   


Grundstück sichern: Keine ungewollten Einladungen aussprechen!

Das Abschliessen von Hof- und Garagentoren sowie von Gartentüren zeigt, dass kein Interesse an unerwartetem Besuch vorhanden ist. Leitern, Gartenmöbel oder Mülltonnen sind ideal für Einbrecher, wenn sie in der Nähe von Fenstern stehen. Am besten ist es, solche Steighilfen wie Pflanzen-Rankgerüste zu entfernen. Die Leiter ist in der Garage besser aufgehoben, auch wenn es mühsam ist, sie immer wieder von dort herausholen zu müssen.

Unterirdische Telefonleitungen sind sicherer, weil sie nicht gekappt werden können. Bereiche, die besonders gefährdet sein, können mit einem automatischen Bewegungsmelder gesichert werden. So schön die herrlich hohen Sträucher und Hecken auch sind: Für Einbrecher sind sie perfekt. Der Sichtschutz verschafft ihnen viel Zeit, sich ungestört umzusehen. Der Verzicht auf dichte Hecken direkt an der Wohnung oder dem Haus schützt vor Einbruchsversuchen.


Wertsachen: Nicht alles ist mit Geld der Versicherung bezahlbar!

Ideale Mitbringsel für Einbrecher sind Gegenstände, die rasch verstaut und mitgenommen werden können. Klassiker sind Bargeld, Handys, Schmuck oder Uhren. Solche Sachen können leicht versteckt werden. Grosse Gegenstände müssen getragen werden, das kostet Zeit und erhöht die Gefahr, entdeckt zu werden. Wertsachen sollten niemals sichtbar herumliegen.

Ein prüfender Blick des Einbrechers durch das Fenster könnte ihn dazu anstiften, einen Einbruch zu wagen. Ist bei diesem Kontrollblick nichts Interessantes zu entdecken, könnte ihn das bereits abhalten, überhaupt einen Versuch zu wagen. Der beste Schutz für Wertsachen ist ein Tresor. Schubladen oder Schränke sind besser als jede andere Alternative, die sichtbar wäre. Bei ausreichend Zeit sind Verbrecher ebenso erfinderisch bei der Suche wie die Eigentümer beim Verstecken. 


Fahrzeuge schützen vor Diebstahl

Es ist nicht klug, den Zündschlüssel des Autos stecken zu lassen. Maximal sieben Sekunden später könnte das Fahrzeug den Besitzer gewechselt haben. Wertsachen, Bargeld, Fotoapparat oder Handy sollten keinesfalls sichtbar im Fahrzeug verbleiben. Selbst der Kofferraum ist kein geeignetes Versteck, auch wenn die Einsichtnahme verhindert wird. Schalthebel- und Lenkradsperren oder eine Radkralle erhöhen den Aufwand für den Dieb.

Motorrad und Fahrrad sind ohne entsprechendes Verhalten ebenso gefährdet, Diebesgut zu werden. Daher sollte der Zündschlüssel des Motorrades abgezogen und das Lenkradschloss eingerastet werden. Hochwertige Bügel, Schlüssel und Ketten aus durchgehärtetem Spezialstahl schrecken Diebe ebenso ab wie Bügel- und Panzerkabelschlösser für das Fahrrad. Kleiner Tipp: Kindersitz oder Fahrradkorb sind vor einem Diebstahl nicht gefeit und sollten daher extra gesichert werden.

 

 

 

 

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