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Geldanlage und Investments online statt beim Bankberater?

Gepostet: 15.01.2018
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Die internationale Finanzbranche wandelt sich so stark wie nie zuvor. Insbesondere dadurch, dass immer mehr klassische Prozesse digital werden. In der Schweiz ist das ein durchaus spannendes Thema. Denn mit Blick auf beispielsweise das Zahlungsverhalten bei Online-Einkäufen fällt auf, dass die Schweizer auch weiterhin konservativ sind und mit überragender Mehrheit den Kauf auf Rechnung anstelle neumodischer Payment-Prozesse nutzen. Aber wie denken die Schweizer mit Blick auf Geldanlagen und Investments?

Bei der Mehrheit der Schweizer landet das Geld auf dem Sparkonto oder in der Reisekasse

Vorne begonnen, ist zuerst einmal interessant zu klären, was die Schweizer grundsätzlich mit ihrem Geld machen. Die Nachrichtenseite 20min.ch hat hierzu eine Umfrage eingebunden, an der nunmehr knapp 3.500 Seitenbesucher teilgenommen haben. Die Bilanz ist deutlich. Mehr als die Hälfte der Schweizer legt das Geld auf ein einfaches Sparkonto, um sich teurere Investitionen und Reisen leisten zu können. Konkrete Investments in Aktien, Fonds oder sonstige Anlageprodukte sind lediglich für sieben Prozent der Teilnehmer interessant. Genauso viele Antworten gab es auch bei der Option, sich von übrigem Geld ein kostspieliges Hobby zu gönnen. In der offiziellen Comparis-Neujahrsumfrage 2018, auf welche der Artikel im Kern eingeht, sehen die Werte nur minimal anders aus. So lässt sich festhalten, dass die Schweizer also nicht nur bei der Bezahlmethode des Online-Einkaufs konservativ sind, sondern auch beim Geldanlagethema.

Wie sieht die neue Geldanlage online aus?

Der Bruchteil, welcher tatsächlich gewinnbringende Investments in Aktien und Fonds vornehmen möchte, geht überwiegend zur Bank und lässt sich beraten. Dabei handelt es sich um den Prozess, der jahrelang unangetastet blieb. Mittlerweile gibt es allerdings auch sogenannte Online-Broker in der Schweiz, die eine digitale Geldanlage ermöglichen. Nutzer registrieren sich mit einem Brokerkonto und können fortan in internationale Anlageprodukte investieren. Neben Grundlageprodukten wie Aktien und Fonds stehen auch weitere Produktsparten wie Devisen, CFDs und ETFs zum Investment frei. Ortsunabhängig können die Nutzer dann ihre Anlagen kontrollieren, Kurse im Blick behalten und mehr.

Dass sich derartige Geldanlageformen monopolisierend durchsetzen, ist für die Schweiz fraglich. Ein konkreter Befund in diesem Augenblick ist allerdings, dass sie sich im Kreise der Anleger immer mehr Zuspruch verdienen. Auch über die Grenzen hinaus. Geldanlage und Investments online zu betreiben, ist also ein Thema, das nebst vielen weiteren zu den wichtigen Entwicklungen der neuen Finanzwelt gehört. Wer es ausprobieren möchte, jedoch Hilfe am Computer benötigt, findet im dazugehörigen Artikel von Swissguide eine Vielzahl an Tipps.

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