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CFDs: Investment oder Spekulation?

Gepostet: 12.03.2018
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Kann man mit dem CFD-Handel dauerhaft erfolgreich werden? Handelt es sich hier um ein Investment oder geht es vorwiegend nur um die Spekulation? Fakt ist: Der CFD-Handel ist gefährlich - wer mit CFDs handeln will, der sollte sich im Vorfeld mit einer Simulation oder einem Demokonto befassen.

Kann man mit dem CFD-Handel dauerhaft erfolgreich werden? Handelt es sich hier um ein Investment oder geht es vorwiegend nur um die Spekulation? Fakt ist: Der CFD-Handel ist gefährlich - wer mit CFDs handeln will, der sollte sich im Vorfeld mit einer Simulation oder einem Demokonto befassen, sodass es nicht zu bösen Überraschungen kommt. Anfänger, die keine Ahnung von der Materie haben, sollten zu Beginn erst Informationen einholen und nicht auf ihr Bauchgefühl vertrauen - das kann am Ende nämlich extrem teuer werden.

Falsche Versprechen wecken unrealistische Erwartungen

CFDs sind spekulativ, jedoch auch strategisch einsetzbar, sofern der Anleger über ein ausreichendes Fachwissen verfügt. Schlussendlich besteht der Vorteil darin, dass man einerseits auf steigende, andererseits aber auch auf fallende Kurse setzen kann. Doch warum ist der Handel mit CFDs derart gefährlich? Eigentlich geht es um die Gefahr, dass man - aufgrund der Nachschusspflicht - mehr Geld verlieren kann, als man tatsächlich eingesetzt hat.

Auch sollte man bei der Auswahl des Anbieters vorsichtig sein, viele CFD-Anbieter werben natürlich mit vielversprechenden Slogans und stellen potentielle Risiken in den Hintergrund. Doch kann man mit dem CFD-Handel langfristig Geld verdienen, obwohl der Handel derart riskant ist? Ja. Sofern Verluste systematisch begrenzt werden und am Ende die Gewinne höher als die Verluste sind, kann vom Erfolg gesprochen werden. Denn jeder, der mit CFDs handelt, wird Verluste einfahren - nur dann, wenn die Gewinne aber am Ende des Tages oder am Ende der Woche höher ausfallen, spricht man vom Erfolg.

Warum CFDs gefährlich sein können

Bevor man sich mit CFDs befasst, geht es um das Erkennen des Risikos. Der Profi spricht vom Risiko- und Money-Management - mag zwar kompliziert klingen, ist aber recht simpel, sofern man mit einem Taschenrechner umgehen kann. Experten raten, nie mehr als 1 Prozent des Werts des CFD-Kontos einzusetzen! Das mag auf den ersten Blick wenig sein, jedoch geht es, wie bereits erwähnt, um die Begrenzung des Verlusts. Wer nämlich bei fünf Trades falsch liegt, der verliert nur einen Bruchteil - werden jedoch 10 Prozent des CFDs-Kontos investiert, kann der Verlust (je Hebel) sogar bei 100 Prozent liegen. Bevor man Geld investiert, sollte man also zunächst mit einer CFD Simulation starten.

Es sind nämlich die Hebel, die am Ende für einen hohen Gewinn oder für einen extrem hohen Verlust sorgen. Der Hebel wird durch die sogenannte Margin ermittelt. Liegt die Margin bei 10 Prozent, so kann der Anleger mit 385 Euro einen 3.850 Euro schweren Markt bewegen. Der Hebel liegt also bei zehn. Würde man sich für einen 100er-Hebel entscheiden, müsste man nur 38,50 Euro investieren, um 3.850 Euro bewegen zu können. Wer hier jetzt einen Verlust von 200 Euro einfährt, der hat - bei einem 10er-Hebel - rund die Hälfte des Einsatzes verloren. Bei einem 100er-Hebel ist der Verlust fünfmal so hoch. Übersteigt der Verlust den Einsatz, so schreibt der Broker eine Nachschusspflicht vor - das Minus muss also durch das Eigenkapital ausgeglichen werden.

Gewinne laufen lassen

Wichtig ist aber nicht nur die Begrenzung der Verluste, sondern auch die Tatsache, dass man Gewinne zulassen muss. Immer wieder steigen Anleger zu früh aus und verschenken einen noch höheren Gewinn. Eine Möglichkeit ist Trailing-Stop. Der Stoppkurs steigt nach oben, sobald man mit dem Trade Gewinne erzielt. Mit Trailing-Stop reduziert der Trader das Verlustrisiko und kann bereits einen Teil des Gewinns absichern.

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